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Fokus: Netzhautlaser ohne externe Glasfaser - welche Vorteile hat das?


LEAF - Wieso ist ein Laser ohne externe Glasfasern besser?

Der neue Photokoagulator LEAF der Firma Norlase ist mit seinen zahlreichen Innovationen nicht einfach ein neuer Netzhautlaser, er ist eine “Next Generation” Maschine. Die Tablet- und Sprachsteuerung und die kompakte Bauweise, die ohne separates Tischgerät auskommt, sind nur zwei der vielen Highlights. Langfristig wird sich aber vor allem der Verzicht auf externe Glasfasern sowie den externen Laserlink bezahlbar machen.
 

Vorteile eines kabellosen Netzhautlasers

Minimierung von Störungen: Die externen Glasfasern sind bis heute technisch gesehen die Achillesferse eines jeden Netzhautlasers. Wird der Biegeradius unterschritten, brechen sie. Dies kann an vielen Stellen passieren. Unser Servicetechniker Bernd von Domarus weiß aus jahrelanger Erfahrung ganz genau, wo die Lichtleiter häufig an ihre Belastungsgrenze kommen.

 

Wenn wir uns einen ausgefallenen Netzhautlaser  in der Praxis anschauen, finden wir häufig Lichtleiter, die an den Endpunkten, also am Übergang von der Glasfaser zum Konnektor, abgebrochen sind.

Dies lässt sich leider nicht reparieren und der Lichtleiter nebst Anschlüssen muss komplett getauscht werden.

 


Immer die gewünschte Energie:

Externe Glasfasern führen gerade an den Übergangspunkten immer zu einem Leistungsverlust, der sich mit der Dauer der Nutzung permanent erhöht. Auch die allerbeste Verbindung ist nicht zu 100% staubdicht, so dass Verunreinigungen störend wirken. Ebenso werden die Fasern und die Verbindungen permanent mechanisch belastet, auch dies wirkt sich negativ auf die Leistungsstabilität aus. 

Während der sogenannten Sicherheitstechnischen Kontrolle werden diese Leistungsverluste von einem Techniker kompensiert. In den darauffolgenden zwei Jahren nimmt die Leistung jedoch wieder kontinuierlich ab ohne, dass der Anwender die Möglichkeit hätte diesen Leistungsverlust zu quantifizieren.
Erreicht die Summe der Leistungsverluste einen kritischen Punkt kann dies nicht mehr kompensiert werden und eine große Reparatur des Systems oder gar der Austausch werden nötig.
 

Netzhautlaser ohne externe Glasfaserkabel - die Technik

Vielen ist es noch bekannt, dass grünes Laserlicht früher mittels Argon Röhren erzeugt wurde. Dabei war der Strombedarf und die Kühltechnik dahinter so aufwendig, dass die ersten Modelle ganze Kellerräume füllten. Das Laserlicht wurde dann mittels einer Glasfaser in den darüber liegenden Behandlungsraum geführt.

Die nächste Argon Laser Generation war schon transportabel, trotzdem waren weiterhin eine Wasserkühlung sowie ein Starkstromanschluss erforderlich. 

Geändert hat sich dies grundlegend mit der Einführung frequenzverdoppelter ND-YAG (Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat) Laser. Mit dieser Technik konnte grünes Laserlicht mit Festkörpertechnik erzeugt werden.



 

Bei der Entwicklung des LEAF ist es nun erstmals gelungen einen grünen Laser zu bauen, der so klein ist, dass er komplett an die Stelle montiert werden kann, wo früher nur der Laserlink Platz fand. Somit sind Laserquelle und Spotregelung kompakt in einem kleinen Gehäuse untergebracht, das direkt an die Spaltlampe gesteckt werden kann. 

Vorteile eines Netzhautlasers ohne Glasfaser

  • Minimierung der Störungsanfälligkeit
  • Keine Leistungsverluste durch Glasfaser
  • Schnelle Adaption: Der LEAF besteht ausschließlich aus dem Laser Gehäuse, das komplett an die Spaltlampe gesteckt wird. Es ist sofort ohne weitere Arbeitsschritte einsatzbereit.
  • Platzsparend, da kein weiteres Tischgerät benötigt wird (Laser ist integriert)
  • Portabel 

Die Vorteile eines Lasers ohne Glasfaserkabel kennen wir bereits vom SLT oder YAG, deren Laser teilweise in dem Gehäuse einer Spaltlampe integriert sind oder ebenfalls als Modul aufgesteckt werden können.

Dass es diese Form nun auch bei einem Netzhautlaser gibt, bietet Vorteile bei der Platzsuche und erspart so manche Reparatur.

 


Möchten Sie mehr über den Norlase LEAF Netzhautlaser erfahren?

LEAF Netzhautlaser

Der LEAF Photokoagulator ist ein Netzhautlaser der neuen Generation, der ohne zusätzlichen Laserkasten und somit ohne verlustreiche und serviceanfällige Fiberverbindungen auskommt.

Das Lasersystem ist in dem ultraleichten und kompakten Modul integriert, welches auf eine bereits vorhandene Spaltlampe einfach montiert werden kann. Der Leaf ist somit portabel und platzsparend. Die Steuerung erfolgt über ein Tablet oder beqeum per Sprachsteuerung. Weiterlesen...

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Unsere Geschäftsführer Enno Pemöller und Burkhard Zander sind für Sie im Norden Deutschlands unterwegs, Maria Schröder im Osten, Ingo Sträter im Westen und Fabian Stalzer im Süden.

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